Artist | Eduardo Chillida (1924 - 2002)

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Exhibition at Saarland Museum

Exhibition at Saarland Museum

Eduardo Chillida - Graphik aus vier Jahrzehnten
12. Mai bis 14. Juli 2002
Saarland Museum, Ausstellungspavillon, Saarbrücken

Das Saarland Museum widmet sich mit der Ausstellung “Eduardo Chillida - Graphik aus vier Jahrzehnten” einem der wichtigsten Künstler unserer Zeit. Die wandernde Retrospektive wurde von Dorothea und Martin van der Koelen konzipiert und zuvor unter anderem im Lehmbruck Museum in Duisburg gezeigt. Neben ca. 140 druckgraphischen Arbeiten werden auch einige Skulpturen und Gravitationen präsentiert. Der Besucher kann so die künstlerische Entwicklung Chillidas nachvollziehen und zugleich das graphische Werk des Künstlers mit seinen skulpturalen Arbeiten vergleichen. Weiterhin wird die Präsentation zweier Werke ermöglicht, die im Saarland Museum aufbewahrt werden: die 1992 entstandene Eisenskulptur “Besarkada VI” und die Radierung “Gezna IV” von 1969.

Eduardo Chillida, 1924 in San Sebastián geboren, studierte Architektur an der Universität Madrid. Nach vier Jahren brach er sein Studium ab um nach Paris zu ziehen und sich dort der Skulptur zu widmen. 1950 kehrte er in seine Heimatstadt zurück. Seinen ersten wichtigen Preis gewann er 1958 auf der 29. Biennale in Venedig. Es folgten vier Teilnahmen an der documenta in Kassel (von 1959 bis 1977) sowie Retrospektiven im Guggenheim Museum New York (1980), in der Schirn Kunsthalle in Frankfurt am Main (1992) und in der Galerie Nationale du Jeu de Paume in Paris (2001). Seine Skulpturen, die in Japan, den USA und in ganz Europa zu sehen sind, seit 2000 vor dem Bundeskanzleramt in Berlin, zeigen immer wieder anschaulich die gestalterische Kraft des baskischen Künstlers.

Auch wenn der Künstler sein Studium der Architektur abbrach, so hat dieses ihn dennoch sehr geprägt. In seinen Skulpturen gewinnt das Architektonische neue Dimensionen, Material und Raum werden einander neu zugeordnet. Dabei interessiert Chillida weniger der Raum, der seine Skulpturen umgibt, sondern viel mehr die Zwischenräume, die durch die Formen erschaffen werden, die Intervalle, welche die Einzelelemente voneinander abgrenzen und zugleich aufeinander beziehen. Die Skulpturen Chillidas erscheinen in sich geschlossen, grenzen sich vom umgebenden Raum ab, verneinen aber dennoch jede Art von Kompaktheit.
Architektonik, Polaritäten und räumliche Interaktionen sind Komponenten, die auch das spannungsvolle graphische Oeuvre Chillidas bestimmen. In seinen graphischen Arbeiten überlagern sich schwingende Formen, durchdringen sich und greifen in imaginäre Räume aus. Dem graphischen Werk liegt demnach eine plastische Qualität inne, die sowohl in der Auffassung des Grundes als auch in der Behandlung der Flächenform hervortritt.

Trotz ihrer vielen Bezüge zum skulpturalen Werk lehnt der Künstler es ab, seine Graphiken als bloße Vorstudien zu sehen. Sie weisen Chillidas verschiedene Vorstellungen der Entwicklung im dreidimensionalen Raum auf.

Chillidas graphische Arbeiten bestehen in den sechziger Jahren aus kantig, abrupt gegeneinander stossenden Segmenten, die sich in den siebziger Jahren zu großen Flächen verdichten. Die achtziger Jahre widmet Chillida hauptsächlich den kurvigen Elementen, die sich zunehmend zu einer geschlossenen Kreisform entwickeln. In den neunziger Jahren gewinnen wieder kantige Formen an Bedeutung. Neben dem abstrakten Formenrepertoire tauchen bei Chillida auch figürliche Motive auf, wobei auch bei diesen die architektonische Montage, und nicht die Gestaltung des Körpers als organische Einheit, im Vordergrund stehen.

Im Kontext dieser Wanderausstellung erscheint das Werkverzeichnis über Chillidas Druckgraphik (152,36 ). Zur Ausstellung erscheint weiterhin eine Broschüre.

Öffnungszeiten
Dienstag, Donnerstag bis Sonntag: 10-18 Uhr
Mittwoch: 10-22 Uhr

Adresse
Saarland Museum
Bismarckstraße 11-19
66111 Saarbrücken

Tel: 0681/ 99640
Fax: 0681/66393
Internet: www.saarlandmuseum.de
email: info@saarlandmuseum.de

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