Artist | Tim Eiag (*1945)

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Biography

Biography

1945 Geboren in Hamburg
1965 Studium Buehnenbild und BILDHAUEREI bei Fritz Wotruba Akademie der bildenden Kuenste Wien
1968 Aktivist im Littoral SCHILLERPLATZ Wien
1969 Aktionen und Engagements in Schauspiel /Oper / Festwochen Wien
1970 Freie Kunst im Dialog contra Spoerri Kunsthalle Hamburg
1971 Installation im FOLKWANG Museum Essen
1972 Event und NETZSPIELE zu den Olympischen Sommerspielen Muenchen
1973 TUCHRAEUME und Pendel im STEDELIJK Museum of Modern Art Amsterdam und Wiesbaden
1974 Gastvorlesungen in USA Harvard und Berkeley
1975 PENDELFLUG und Desert zur ART 6 Basel
1976 KUNST-STAAT -Bilaterale Praesentation Berlin / Paris
1977 Oasen ohne Sand im Museé Royal Bruessel
1978 ELFSTEIN Skulpturen definieren einen ORT bei Wien
1979 Elf Stein- PLASTIKEN reisen nach Spanien
1980 Ausstellung in der FUNDACION JOAN MIRÓ Barcelona
1981 Installationen mit Tanzgruppe La Gran Compania Barcelona
1983 Coudrage und Installationen bei Eduard MICUS Ibiza
1984 Verbundsystem PUBLIC-ART
1985 10 Years after Desert ART 16 Basel
1986 HAUTNAH mit BOWTIE SCULPTURE im Kunstraum Muenchen
1989 BLECHKUNST & Werbung im Malkasten Duesseldorf
1990 ZaunKunst am Ungers-Bau Hypobank Kö 17 Duesseldorf
1991 HOMMAGE À BEUYS Installation mit Hut Koeln/Duesseldorf
1992 ArtShip im Malkasten Duesseldorf
1993 Klassik am Meer mit Justus Frantz in Bremerhaven ArtChip auf See
1994 BERLIN Outdoor; Kunst-Raum-Schiff MS STUBNITZ
1995 LICHTZELT Duesseldorf RUINE der Kuenste Berlin ROTE SOCKE Duesseldorf Charity Art Kobe Japan
1996 Kunstpalast Duesseldorf Kleinplastik Biennale in Hilden. DAS KALTE HERZ- Stadtmuseum Duesseldorf. Neues Stadttor Duesseldorf STAHL-BINDER
1997 WEISSES RAUSCHEN -Lauschraeume- im Arbeitsamt NETZWERK - Salzmannbau Duesseldorf
1998 Die GELBe Linie/ begeistert mit GHOSTS in 30 Deutschen Staedte. MEGAVISION - Roy Lichtenstein Saal Heinrich Heine Uni Duesseldorf
1999 VIRTUAL MUSEUM Landmarkenkunst ENERGY SCULPTURE Landschaftspark Duisburg - Meiderich
2000 MEDIENPROJEKT punktet fuer BANANENSTAU dot DE
2001 BARRIKA.DE Visionen und kritisches INTERNETZO FREIE WAHLEN BADEN-BADEN Kur Nostalgiefieber Verortet WIEN
2002 RIESEN , GEISTER , GROSSE KUNST / Open Air Produktionen

About the work (deutsch)

About the work (deutsch)

Eiag entwickelt SOCIAL -ART und energetische Raeume, komprimiert, vernetzt und reduziert oder verbringt mehrere Tage in der HAENGE-SKULPTUR. Frueh erkennt E, dass der Gebrauchscharakter eines Gegenstandes zugunsten des Erlebnischarachters ins Hintertreffen geraet und revitalisiert traditionelle PFADE der Kunst. Aus Verdichtung entsteht Energie. Sie wirkt als KONTRAPUNKT zwischen Sehen und Verstehen.


Seit 1968 strukturiert die GELBE LINIE seine interdisziplinaere Arbeit. Gleichwohl Interaktion und NETGAMEZ stimulierend, verweist sie auf Neue Sinnlichkeit und Integration. Dabei focussiert E weniger auf Einzelaspekte oder den Innovationsgrad seiner Installationen. Im Vordergrund steht vielmehr das Zusammenführen von Kunst, Mensch und Natur. Im Portalbereich KUNSTHALLE BADEN-BADEN setzt E Zeichen und dockt an Mediale Arbeiten der 60er an. Parallel zum STRUKTURWANDEL entstehen raumgreifende Energy -Sculptures und die noch nicht realisierten Netzwerk- Projekte INTERNETZO fuer Gasometer Oberhausen und BARRIKA.DE fuer Duesseldorf


Kunstwesen und Kunstwelt verschmelzen im Roy Lichtenstein- Saal der Heinrich-Heine Universitaet zu einem medial gesteuerten und die Konsumwelt hinterfragenden Kraftraum. VIRTUELLE RAEUME Sound- maschinen, Zukunftsvisionen und quadrophonische Klaenge kommen in der faustischen Persiflage zum Einsatz. Waehrend sich ein Android in paranoides Delirium hineinsteigert, macht E dem Publikum klar, dass die Vorstellung, die es sich ueber die Geschichte hin vom Homo Sapiens gemacht hat, immer abhaengig vom Entwicklungsstand der Technik war. Keine Art bleibt ewig. Soll der Mensch durch Computer-Gehirnkopplung Optimierungsfähig gemacht oder zum biologischen Auslaufmodell werden ? Die kontrastreiche Inszenierung buendelt Satire, Endzeit- und Nano- Visionen. Seine Installationen und kryptischen Faehren kreuzen Zeitgeist, Natur und Retrogarde.


Zum Auftakt der Wiener Festwochen 68 verspannt E den SCHILLERPLATZ und knuepft Verbindungen zum Burgtheater. PUBLIC -ART strukturiert das Spannungsfeld zwischen Stadtkultur, Kunst, Freiraum, Wirklichkeit und Cyberspace. Sanft bewegt und hart beleuchtet tanzen breite Baender zwischen Himmel und Erde. 1972 kozipiert E NETZ -SPIELE fuer die Olympischen Sommerspiele Muenchen. Spiel Stadt Leistung, Erfahrung statt Medaillen, vernetzt Wirklichkeit und generiert kommunikatives Miteinander. Olympische Landschaft, Kampfgeist, Trends zu Hedonistischer Spasskultur und kulturelle Identitaet werden hinterfragt.


Mit ELFSTEIN entsteht bei Wien ein poetischer Klang- Raum. Grosse STEIN Skulpturen werden sinnlich und geometrisch verortet. Raum- Positionen, nach Echo + Klang ausgelotet, muenden in OBJEKTE. Im Tast- Raum, einem abgedunkelten Environment, gleitet der Besucher ueber haptische Oberflaechen und sensoren zu Tast-Skulpturen und findet im Littoral von Angst und Traum zu den Grenzen seiner Selbst. Die Raeume sind Erfahrungs- Raeume. Als monochrome HUELLEN vermitteln sie die geheime Sprache und Kraft der Farbe. Sie wird auf die HAUT geschminkt, als Tuch am Koerper getragen, erfuehlt, geschmeckt oder geatmet. Die Strukturen haben Parallelen zu Haeuten, Pneus, aufblasbaren Sphaeren, Bubbles, Hinchables, Burbujas oder grossen Plastiken, in denen Menschen auf dem Wasser gehen oder tanzen.


In SKULPTUREN und Schwingbeuteln laesst Eiag schweben, baumeln, flattern, trudeln und schlenkernd ueber die Kraft des Pendelns oder Wurzeln der IDENTITAET und die Gravitation nachdenken. Aus innerer Leere entsteht Dynamik. Aus Reduktion wachsen neue Impulse, neue Einsichten, neue Horizonte. Bewegung, Wechselwirkung, Schubumkehr, soziale Integration und Ueberwindung informationeller Ausgrenzung strukturieren die Rahmenbedingungen unserer Kultur und praegen Verhaltensmuster des taeglichen Lebens.


E entwirft Objekte fuer die STAHLINDUSTRIE und STEHT, Identitaet verschmelzed auf Blech. ICH WAR eine Dose. Focussiert auf Ueberschneidungen, Ausgrenzung und Kollektionismus in der Kunst, Gleichwohl fuer Industrie- und Medien- Kultur punktend.


Fuer die Ausstellung Hautnah baut E die BOWTIE SCULPTURE und ein scharfes Hemd mit Stahl- Krawatte. Mitwirkende werden in Farbe getaucht und agieren rythmisch im Hypergrossen Objekt. Fuer Das kalte Herz, einem Theater-Stueck von Jens Pruess entwirft E Buehnenbild und Titanen. Sie agieren TRANSNATURAL in stratosphaerischer Leere, ueberzeichnen Vorstellungen aber schaffen als GHOSTS geistige Verbindungen zu Sagen und Mythos. Informell Gigantismus und kuenstliche Intelligenz hinterfragend decodieren sie echt - simulierte Wirklichkeit und erinnen an Urszenen im hybriden Dreiklang Mensch, Maschine, Natur.

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