Artist | Mirjam Kuitenbrouwer (*1967)

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Exhibition at Galerie Wohnmaschine

Exhibition at Galerie Wohnmaschine

Mirjam Kuitenbrouwer & Observatorium
Woher kommen die Löcher im Konzept?

Zur Eröffnung am 21.06.2002 – 18:00 sprechen Cathleen Haff und Ton van Zeeland Kulturbeauftragte der Botschaft des Königreiches der Niederlande in Berlin.

21. Juni - 28. Juli
Anläßlich des XXI. UIA Architektur-Weltkongress in Berlin findet die Ausstellungsreihe „rethinking: space, time and architectur“
statt zu der Mirjam Kuitenbrouwer (*1967) die Gruppe Observatorium (*1995) zu einer gemeinsamen Ausstellung in der Wohnmaschine, Tucholskystrasse 35, 10117 Berlin einlädt.

Observatorium verlegt die Gartenstraße in die Wohnmaschine und gestaltet mit Bruchstücken aus Asphalt das Gehäuse für die Modelle von Mirjam Kuitenbrouwer.

Die niederländische Künstlerin stellt in ihrer Arbeit einen engen Bezug zur Architektur her und lotet in Fotografie, Zeichnungen, Collagen und Skulpturen die Grenzen der von ihr erdachten Innen- und Außenräume aus. Sie spielt dabei mit den Wahrnehmungsmechanismen des Betrachters und schafft Orte die nicht physisch begehbar, sondern nur in der Vorstellung zu betreten sind.

Das 1995 in Rotterdam gegründete Observatorium dagegen arbeitet im Außenraum: Geert van de Camp, Andre Dekker, Ruud Reutelingsperger bauen Räumlichkeiten in Parks, Landschaften und Gärten, die man als Landschaftsbühnen bezeichnen könnte. Dabei bilden die Erlebnisse und Gedanken der Besucher im Sinne der Losung "Ein Observatorium dient der Observation des Innern" den Kern der Skulpturen. Es sind Skulpturen, die für Aussicht und Einsicht geschaffen werden, in denen Zeit und Raum für Aufmerksamkeit besteht.

In früheren Zeichnungen und Collagen hat Mirjam Kuitenbrouwer auch mit dem Titel 'Observatorium' gearbeitet. Die Figur des Hieronymus in seiner Einsiedelei spielt hierbei ebenso eine Schlüsselrolle für sie, wie für die Künstlergruppe Observatorium. Das berühmte Bild von Antonello da Messina zeigt die Figur des Mönchs in seiner von der Welt abgeschiedenen Klause, die dennoch in einer Kirche steht. Der Einsiedler studiert, ist allein und ist trotzdem in diesem Bild sichtbar für den anderen. Diese Abwesenheit in der Anwesenheit ist ein zentrales Thema in den Arbeiten der Künstlerin. Sie lenkt den Blick nach innen und ermöglicht dem Betrachter dadurch, in Gedanken eine andere Welt zu betreten. So wird Mirjam Kuitenbrouwer bis 24. Juli 2002 ihre Werkstatt in die Wohnmaschine verlegen und vor Ort arbeiten.

Woher kommen die Löcher im Konzept (frei nach Tucholsky)? Wenn der Betrachter den Platz des Mönchs in einem Observatorium einnimmt und mit sich in den Arbeiten von Kuitenbrouwer konfrontiert wird. Können Darstellung und Gebilde zu demselben Erlebnis führen? Observatorium und Kuitenbrouwer haben sich zueinander bekannt, aber erst die Ausstellung wird zeigen, wie dieses Doppelspiel ausgehen wird. Sie suchen nicht, eine Bleibe, ein reales Gehäuse für irreale Welten zu konstruieren, sondern eine Verdoppelung und Intensivierung der Thematik zu schaffen.

Mirjam Kuitenbrouwer (* 1967) lebt und arbeitet in Arnhem. Kunstakademie Arnhem und Jan van Eyck Akademie, Maastricht. Einzelausstellungen: Wohnmaschine, Berlin 2000, Taro Nasu Gallery, Tokyo, Secession, Wien 2000, Museum of Modern Art, Arnhem 1999. Gruppenausstellungen: Kunsthalle Wilhelmshaven 2002, Kunsthalle Nürnberg 2001, Valkhof Museum, Nijmegen 2001, Städtische Kunsthalle Münster 1998.

Oberservatorium (* 1995) in Rotterdam gegründet, bestehend aus Geert van de Camp, Andre Dekker, Ruud Reutelingsperger. Ausstellungen und Projekte: OSO Düsseldorf, Ziegler Groningen, Kunsthalle Rotterdam, Peking Berlin, Foundation AIR Rotterdam, Fredericke Taylor Gallery New York, A20 Highway, Rotterdam. Weitere Informationen unter www.observatorium.org.

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Venue types: Gallery / Museum / Non-Profit / Collector
Exhibitions in artist-info 19 (S 11/ G 8) Did show together with - Top 5 of 32 artists
(no. of shows) - all shows - Top 100
Judith Krebbekx (2)- 6
Rob Verf (2)- 4
Patricia Spoelder (1)- 5
Manuel Franke (1)- 9
Fischli & Weiss [Peter Fischli *1952 & David Weiss 1946-2012] (1)- 229
Exhibitions by type
19:   15 / 0 / 3 / 1
Venues by type
9:   5 / 0 / 3 / 1
Curators 0
artist-info records Jan 1996 - Jun 2012
Countries - Top 4 of 4
Germany (9)
Netherlands (6)
Austria (2)
Japan (1)
Cities - Top 5 of 8
Berlin (6)
Amsterdam (6)
Graz (2)
Wilhelmshaven (1)
Frankfurt am Main (1)
Venues (no. of shows ) Top 5 of 9
Galerie Van Wijngaarden (6)
Wohnmaschine (5)
Galerie Lendl (2)
Sammlung Grossmann (1)
Taro Nasu (1)
Curators (no. of shows) Top 0 of 0
Offers/Requests Exhibition Announcement S / G Solo/Group Exhibitions   (..) Exhibitions + Favorites
Sammlung Grossmann S Mar 2012 - Jun 2012 Frankfurt am Main (1) +0
Wohnmaschine S Mar 2007 - Apr 2007 Berlin (Mitte) (116) +0
Wohnmaschine S Nov 2004 - Jan 2005 Berlin (Mitte) (116) +0
Exhibition Title

Mirjam Kuitenbrouwer

 - DA SEIN
Kasseler Kunstverein S Mar 2003 - May 2003 Kassel (113) +0
Wohnmaschine S Jun 2002 - Jul 2002 Berlin (Mitte) (116) +0
Kunsthalle Wilhelmshaven G Mar 2002 - May 2002 Wilhelmshaven (44) +1
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